Öffentlichkeitsarbeit - Die KFO in der Presse

Medizin 1

Direktor:
Prof. Dr. med. Markus F. Neurath

Öffentlichkeitsarbeit - Die KFO in der Presse

14.09.2017

Der Zusammenhang von Schmerz und erfolgreicher Therapie bei Morbus Crohn. Erlanger Forscher untersuchen Faktor, der möglichen Therapieerfolg schon im Vorfeld anzeigen könnte.

Morbus Crohn ist eine chronische Entzündung der Darmschleimhaut, die oftmals mit starken Schmerzen im Bauchbereich verbunden ist. Die moderne Anti-TNF-Antikörper-Therapie stellt für manchen Betroffenen eine sehr gute Behandlungsoption dar, da bei dieser nach kurzer Zeit die Bauchschmerzen merklich nachlassen können. Forscher der FAU Erlangen-Nürnberg und des Universitätsklinikums Erlangen möchten in einem Projekt nun untersuchen, ob sich die verbesserte Schmerzsymptomatik auch auf die Ruhefunktion des Gehirns auswirkt und damit eine Variable darstellt, die eine Aussage über zukünftige Therapieerfolge möglich macht. Das Projekt wird von der Doktor Robert Pfleger-Stiftung mit 47.000 Euro gefördert.   Antikörpertherapie lindert schmerzhafte Entzündung. 

09.05.2017

Tumorzellen mit den eigenen Waffen schlagen. Erlanger Forscher entdecken Schwachstelle bei Krebszellen und wie sich diese ausnutzen lässt.

Jedes Jahr trifft rund 500.000 Menschen die Diagnose Krebs. Dabei gehört Darmkrebs nach wie vor zu den häufigsten Tumoren im Erwachsenenalter. Tumoren entstehen, wenn Zellen sich unkontrolliert teilen, weil sie nicht, wie vorgesehen, nach einer bestimmten Zeit sterben. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun herausgefunden, wie sich die Strategie der Tumorzellen gegen diese selbst richten lässt, indem sie eine erst kürzlich entdeckte Form des programmierten Zelltodes ausnutzen. Die Ergebnisse der Studie sind im "Journal of Experimental Medicine" veröffentlicht worden.

30.03.2017

Meilenstein für die Diagnostik chronischer Entzündungen. Erlanger Mediziner zeigen erstmals, wie sich mit einer innovativen Lasertechnik Entzündungen schneller und schonender erkennen lassen.

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind die häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen - in Deutschland leiden rund 400.000 Menschen an den immer wiederkehrenden Entzündungen der Darmschleimhaut. Bisher fehlt es an verlässlichen, nicht-invasiven Methoden, diese Schübe zu erkennen. Forscher der FAU Erlangen-Nürnberg an der Medizinischen Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) und der Kinder- und Jugendklinik (Direktor: Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Rascher) des Universitätsklinikums Erlangen zeigen nun erstmals, wie sich mit der Multispektralen Optoakustischen Tomographie (MSOT) Entzündungen frühzeitig erkennen lassen und stellen ihre Ergebnisse im New England Journal of Medicine vor.

13.03.2017

Wissenschaftspreis für Entzündungsforschung. Dr. Sebastian Zundler erhielt für seine Arbeit um chronisch-entzündliche Darmerkrankungen den Karin-Nolte-Wissenschaftspreis.

Für die Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen steht eine zunehmende Auswahl an Therapieoptionen zur Verfügung. Doch die exakten molekularen Wirkungsmechanismen beim Menschen sind oft wenig erforscht. Dies zu ändern und so die Grundlagen für eine gezieltere Therapie dieser Erkrankungen zu legen, ist das Ziel von Dr. Sebastian Zundler, Medizinische Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen. Für seine Forschung um die Wirksamkeit von therapeutischen Antikörpern, die die Einwanderung von Entzündungszellen in den Darm verhindern, erhielt der Erlanger Arzt jetzt den Karin-Nolte-Wissenschaftspreis der Saarländisch-Pfälzischen Internistengesellschaft e. V. (SPIG).

01.03.2017

Live-Schaltung auf Darmzellen. Prof. Timo Rath will mit seiner Professur für Molekulare Endoskopie Patienten schneller in die richtige Therapie bringen.

Die Endoskopie hat am Universitätsklinikum Erlangen eine lange Tradition: Seit den 1970er-Jahren wurden wichtige Fortschritte für die Bildgebungsmethode, mit der der Verdauungstrakt ausgeleuchtet und untersucht wird, vor allem in der Hugenottenstadt gemacht. Diese Erfolgsgeschichte wird auch heute noch fortgeschrieben – mit innovativen Forschungsansätzen und patientenorientierten Zielen. Jetzt hat Prof. Timo Rath die Juniorprofessur für Molekulare Endoskopie der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Uni-Klinikums Erlangen angenommen und verfolgt mit seiner Forschung vor allem das Ziel, Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen schneller in die für sie effektivste Therapie zu bringen. Wie das geht? Mit tiefsten Echtzeit-Einblicken und einer guten Portion Farbe.

07.11.2016

DNAzym hilft bei Darmentzündung. Forscher aus Erlangen und Marburg finden einen Weg, Colitis ulcerosa zu hemmen.

Colitis ulcerosa besser zu verstehen, dabei sind Mediziner des Uni-Klinikums Erlangen und ihre Fachkollegen an der Philipps-Universität Marburg jetzt einen wichtigen Schritt vorangekommen. Sie haben herausgefunden, dass ein bestimmtes Protein die krankhafte Entzündung im Darm maßgeblich steuert.

11.10.2016

Forschung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gestärkt. Prof. Dr. Raja Atreya ist neuer Heisenberg-Professor an der FAU.

Prof. Dr. Raja Atreya, Oberarzt der Medizinischen Klinik 1 (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen, ist zum Heisenberg-Professor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ernannt worden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stärkt damit die Forschung über chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) in Erlangen. Das Uni-Klinikum Erlangen gehört zu den deutschen Zentren für die Behandlung und Erforschung von CED. Pro Jahr werden mehr als 4000 Patientenkontakte gezählt.

05.10.2016

Forschung zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen prämiert. Dr. Rocío López-Posadas und Dr. Imke Atreya erhielten Martin Gülzow-Preis.

Allein in Deutschland leiden etwa 300.000 Patienten an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Noch immer sind deren Ursachen nicht umfassend geklärt. Dr. Imke Atreya und Dr. Rocío López-Posadas, Forscherinnen an der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen, erhielten für ihre grundlegende und richtungsweisende wissenschaftliche Arbeit im Bereich der klinischen Gastroenterologie jetzt den renommierten Martin Gülzow-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS).

02.10.2015

Schmerz lass nach. FAU-Wissenschaftler zeigen, dass Medikament gegen Morbus Crohn auch das Schmerzempfinden im Gehirn bestimmt. Rund 300.000 Menschen leiden in Deutschland an der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn, die unter anderem durch starke Schmerzen im Bauchbereich gekennzeichnet ist. Behandelt wird die Krankheit oftmals mit speziellen Antikörpern, die einen an der Krankheit beteiligten Botenstoff blockieren. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun erstmals nachgewiesen, dass die Antikörper nicht nur die Entzündungen lindern, sondern auch die Schmerzwahrnehmung im Gehirn beeinflussen.

19.03.2015

Neues Medikament gegen Morbus Crohn. Erfolgreiche Studie zur Bekämpfung der chronisch entzündlichen Darmerkrankung.

Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung mit hohem Leidensdruck. Ständige Durchfälle und krampfartige Bauchschmerzen machen es den Betroffenen schwer, ein normales Leben zu führen. Ärzte des Universitätsklinikums Erlangen testeten nun einen neuen Behandlungsansatz. Die Medizinische Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen erprobte als einziges deutsches Zentrum zusammen mit 16 italienischen Partnerinstitutionen den Einsatz eines neuen Medikaments. Diese Therapie hemmt ein Molekül (SMAD7), das seinerseits die Freisetzung eines entzündungshemmenden Botenstoffes (TGF-ß1) blockiert.

14.03.2015

Hohe Auszeichnung für Forschung zu neuartigem Diagnostikum bei Morbus Crohn. Prof. Atreya erhielt heute Paul Ehrlich-/Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis 2015 in Frankfurter Paulskirche.

Prof. Dr. Raja Atreya aus der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie – (Direktor: Prof. Dr. Markus Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen erhielt heute (14.03.2015) den mit 60.000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis 2015. Der Internist kann mit einem neuartigen Diagnostikum den Erfolg einer teuren und weitreichenden Therapie bei Morbus Crohn vorhersagen. Die Therapie mit TNF-Antagonisten wirkt nur bei jedem zweiten Patienten.

03.02.2015

DFG fördert Zentrum zur Erforschung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen
Klinische Forschergruppe erhält nach Evaluation mehr als 4,8 Millionen Euro von der DFG

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Forschungszentrum chronisch entzündliche Darmerkrankungen Erlangen (CEDER) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) nach Evaluation durch eine internationale Expertenkommission die Weiterförderung zugesagt. Damit werden in den nächsten drei Jahren mehr als 4,8 Millionen Euro an die FAU fließen. "Das entspricht einer Verdoppelung des bisherigen Fördervolumens", freut sich Prof. Dr. Christoph Becker, der das Forschungszentrum leitet. Die zusätzliche Förderung trägt der Tatsache Rechnung, dass das Zentrum selbst sich gegenüber der ersten Periode deutlich vergrößert hat und wichtige Erfolge bei der Erforschung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen verbucht werden konnten. Ein jüngster Erfolg der Forscher ist die Entdeckung eines neuen diagnostischen Verfahrens, welches das Therapieansprechen genauer vorhersagen kann und somit betroffenen Patienten unnötige und anstrengende Behandlungen ersparen kann.

29.01.2015

Prof. Atreya erhält Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis
Auszeichnung wird am 14.03.2015 in Frankfurter Paulskirche verliehen

Der mit 60.000 Euro dotierte Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Raja Atreya (39), Juniorprofessor und Oberarzt in der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen.
Prof. Atreya erhält die Auszeichnung für ein neuartiges Diagnostikum, mit dem sich vorhersagen lässt, ob Patienten mit Morbus Crohn von einer Therapie mit einem TNF-α-Antagonisten profitieren werden. Dieses Diagnostikum bietet die Möglichkeit, die Behandlung dieser schwerwiegenden Erkrankung besser zu individualisieren.

10.09.2014

Fortschritt im Kampf gegen chronisch entzündliche Darmerkrankungen.
Forscherteam mit FAU-Beteiligung gewinnt neue Erkenntnisse zu krankheitsverursachenden molekularen Prozessen.

Wiederkehrende Durchfälle, Bauchschmerzen und Gewichtsverlust - mit diesen Symptomen gehen chronisch entzündliche Darmerkrankungen einher, unter denen mehr als 300.000 Menschen in Deutschland leiden. Nach aktuellem Stand der Forschung führt eine geschwächte Darmbarriere zu diesen Erkrankungen. Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnten zusammen mit einem belgischen Forscherteam der Universität Gent erstmals nachweisen, dass das Enzym RIP1 eine Schlüsselrolle für eine funktionierende Darmbarriere spielt, die den Körper vor den Darmbakterien schützt. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit haben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht.
Epithelzellen bilden im Darm eine dünne Schicht, die verhindert, dass die Bakterien der Darmflora in den Körper gelangen. Passieren Darmbakterien diesen Schutzwall und gelangen in den Körper, kann es zu Entzündungen kommen. Die Forschergruppe der belgischen und Erlanger Wissenschaftler stellte bei Untersuchungen fest, dass ein Mangel des Enzyms RIP1 verstärkt zur Apoptose - einer Art Selbstmordprogramm der Epithelzellen - führt , das normalerweise z.B. dem Abbau von unnötigen Zellen dient. Durch das Zellsterben entstehen Lücken in der Darmbarriere und eine Entzündung der Darmschleimhaut ist die Folge.
Eine wichtige Rolle bei dem Forschungsprojekt spielen Erkenntnisse, die das Forscherteam um Prof. Dr. Christoph Becker an der Medizinischen Klinik 1 des Universitätsklinikums Erlangen in vorangehenden Forschungen gewonnen hat.

04.07.2014

Erster Kußmaul-Nachwuchspreis für Dr. Clemens Neufert.
Auszeichnung prämiert herausragende wissenschaftliche Arbeit zu Dickdarmkrebs.

Mit dem in diesem Jahr erstmals verliehenen Kußmaul-Nachwuchspreis werden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Gastroenterologie ausgezeichnet. Der erste Preisträger Dr. Clemens Neufert, Facharzt der Medizinischen Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen, erhielt die Auszeichnung für seine wissenschaftliche Arbeit über die Identifizierung eines neuen Wachstumsfaktors bei entzündungsassoziierten Karzinomen des Dickdarms. Die Schrift wurde vergangenes Jahr in der Fachzeitschrift "Journal of Clinical Investigation" veröffentlicht. Clemens Neufert, der außerdem die wissenschaftliche Arbeitsgruppe "Molekulare Krankheitsmechanismen und neue Therapiestrategien bei kolorektalen Karzinomen und Darmentzündungen" leitet, nahm den Preis nun im Rahmen des Fränkischen Gastroenterologischen Forums in Bamberg entgegen. Gestiftet wird die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung von der Firma AbbVie, die auf die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln spezialisiert ist.

20.06.2014

Wichtiger Schritt bei der Aufklärung von Darmentzündungen
Erlanger Mediziner entdecken speziellen Botenstoff als Ursache

Forscher der Medizinischen Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie am Universitätsklinikum Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) haben den Botenstoff Interleukin-9 (IL-9) als Entzündungsauslöser bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen identifiziert und nachgewiesen, dass er in einer bestimmten Gruppe von weißen Blutzellen gebildet wird. Die Entdeckung könnte zu einem neuen Therapieansatz zur Bekämpfung von Darmerkrankungen führen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Nature Immunology“ veröffentlicht.

07.05.2014

Höchster Internisten-Preis für Erlanger Arzt

Ein Signalspray für die Darmschleimhaut kann bei Menschen mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung künftig schon vor Therapiebeginn anzeigen, ob bestimmte Medikamente erfolgreich wirken. Für diese Erkenntnisse würdigte die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) den Internisten Prof. Dr. Raja Atreya aus der Medizinischen Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen jetzt mit dem Theodor-Frerichs-Preis beim 120. Internistenkongress in Wiesbaden. Die Auszeichnung ist mit 30.000 Euro dotiert und gilt als höchste wissenschaftliche Auszeichnung im Fachgebiet innere Medizin.

01.03.2014

Leuchtende Antikörper sagen den Therapieerfolg bei Morbus-Crohn-Patienten voraus
Molekulare Bildgebung mittels Endomikroskopie macht Prognose erstmals möglich

Spezielle Antikörper gegen einen entzündungsfördernen Signalstoff (Anti-TNF-Antikörper) gelten als wirkungsvolle Therapiemöglichkeit bei der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn. Allerdings konnte bisher nicht vorhergesagt werden, wie wirkungsvoll die Antikörper im Einzelfall für den Patienten sind. In der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Wissenschaftsmagazins „Nature Medicine“1 wird nun über den Erfolg eines internationalen Forscherteams unter Federführung der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen und der FAU Erlangen-Nürnberg berichtet. Den Wissenschaftlern ist es weltweit erstmals gelungen, die Bindung eines auf die Darmschleimhaut aufgesprühten fluoreszenz-markierten Anti-TNF-Antikörpers während einer Darmspiegelung mit einem konfokalen Laser-Endomikroskop (CLE) darzustellen. Dadurch konnte der Therapieerfolg einer nachfolgend durchgeführten Behandlung mit dem Anti-TNF-Antikörper bei Morbus-Crohn-Patienten mit hoher Sicherheit vorhergesagt werden. Jetzt hoffen die Erlanger Wissenschaftler Prof. Neurath und Prof. Raja Atreya, dass sich auf der Basis ihrer Forschungsergebnisse eine individualisierte Therapie bei Morbus Crohn-Patienten umsetzen lässt.

10.09.2013

Endoskopie-Forschungspreis für Prof. Dr. Helmut Neumann
Patientenveranstaltung zur Darmkrebsvorsorge am Samstag, 14.09.2013

Es ist eine bedeutende Auszeichnung für die Endoskopie am Universitätsklinikum Erlangen und eine Bestätigung für die exzellente Arbeit, die wir hier leisten", sagt Prof. Dr. Helmut Neumann, Medizinische Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Uni-Klinikums Erlangen. Der Inhaber der Professor für Endoskopie wird mit dem Endoskopie-Forschungspreis der Olympus Europa Stiftung und der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten geehrt - dem mit 15.000 Euro am höchsten dotierten gastroenterologischen Förderpreis Deutschlands.

29.08.2013

Weltweit führend in der Endoskopie
Mit neuesten Techniken werden Patienten in Erlangen schonend behandelt

Der Bereich Endoskopie des Universitätsklinikums Erlangen nimmt im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle ein. "Wir sind führend in der Bildgebung und besitzen neueste Geräte, die mitunter noch in keiner anderen Klinik eingesetzt werden", sagt Prof. Dr. Helmut Neumann, Inhaber der Professur für Endoskopie an der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath; Leiter Endoskopie: Prof. Dr. Jürgen Siebler) am Uni-Klinikum Erlangen. Die hervorragenden technischen Möglichkeiten sollen mehr Menschen dazu bewegen, empfohlene Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.

19.08.2013

Tödliche Lebererkrankung frühzeitig verhindern
Erlanger Forscher kommen einer möglichen Behandlungsstrategie bei Leberfibrose auf die Spur

Bei einer fortgeschrittenen Leberfibrose kann das Organ seine vielfältigen Aufgaben im menschlichen Körper auf die Dauer nicht mehr erfüllen, weil Narbengewebe gesundes Organgewebe verdrängt. Die mögliche Folge: Organversagen. Eine Studie von Tamar Mchedlidze und Dr. Stefan Wirtz von der Medizinischen Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen, kann erstmals nachweisen, dass Interleukin 33 - ein bestimmter Botenstoff des Immunsystems - die Entstehung von Leberfibrose begünstigt. Eine Medikamententherapie, die genau auf dieses Molekül abzielt, könnte demnach vor der gefürchteten Lebererkrankung schützen. Ihre Erkenntnisse haben die Forscher jetzt in der Fachzeitschrift Immunity veröffentlicht (1).

18.03.2013

Darmentzündung begünstigt Darmkrebs
Bindegewebszellen sind Ansatzpunkt für wirksamere medikamentöse Krebstherapie

Ein Zusammenhang von Darmentzündung und Darmkrebs wurde seit Langem vermutet. Nun hat ein internationales Forscherteam unter Federführung der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen zeigen können, dass bestimmte Bindegewebszellen ein wichtiges Brückenglied zwischen Darmentzündung und Darmkrebs bilden. Diese sogenannten Tumorfibroblasten fördern in entzündlicher Umgebung die Produktion und Freisetzung eines Schlüsseleiweißes und Wachstumsfaktors namens Epiregulin, das das Darmkrebswachstum aktiv beschleunigen kann. Die Ergebnisse der Wissenschaftler der FAU Erlangen-Nürnberg um Dr. Clemens Neufert und Prof. Neurath wurden soeben in der April-Ausgabe (vorab online) der amerikanischen Fachzeitschrift "Journal of Clinical Investigation" publiziert.

30.08.2012

Darmkrebs-Forscher finden genetische Ursachen von Tumoren bei Colitis ulcerosa

Forscher der FAU Erlangen-Nürnberg und des Universitätsklinikums Erlangen haben ein Protein entdeckt, das für die Bildung des tumorfördernden Botenstoffs Interleukin-6 (IL-6) verantwortlich ist. Die Entdeckung könnte zu einem neuen Therapieansatz zur Verhinderung von Darmtumoren führen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Cancer Research“ veröffentlicht.

01.03.2012

Infotag „Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen“ für Betroffene

Ein überregionales Arzt-Patienten-Seminar zum Thema „Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)“ veranstaltet die Medizinische Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen in Kooperation mit der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) am kommenden Samstag, 3. März 2012, von 9.00 bis 13.15 Uhr in der Meistersingerhalle, Münchener Straße 21, in Nürnberg. Für Betroffene, Ärzte und alle Interessierten ist der Eintritt frei.

08.11.2011

Forscher entdecken neue Therapiemöglichkeiten bei Darmentzündungen

Medizinische Klinik 1 / Institut für Physiologie und Pathophysiologie: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind für die Betroffenen nicht nur schmerzhaft und äußerst lästig, sie stellen auch ein hohes Gesundheitsrisiko dar, denn überdurchschnittlich häufig ist Krebs die Folge. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Universitätsklinikums Erlangen haben nun einen Neuro-Immun-Pfad entdeckt, der für die Entstehung von Colitis entscheidend ist. Dr. Matthias Engel und Prof. Dr. Peter Reeh vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie sowie Prof. Dr. Markus Neurath, Medizinische Klinik 1 des Universitätsklinikums Erlangen, konnten nachweisen, dass der sogenannte TRPA1-Rezeptorkanal eine Schlüsselrolle bei experimentell ausgelösten Darmentzündungen spielt. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler im renommierten Fachmagazin "Gastroenterology" veröffentlicht

 
 
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Zusammenfassung