Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport

Medizin 1

Direktor:
Prof. Dr. med. Markus F. Neurath
Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf
Professorin für Klinische und Experimentelle Ernährungsmedizin und Leiterin des Hector-Centers

 

Interdisziplinärer Forschungsbereich in der Ernährungs- und Sportmedizin leistet Pionierarbeit

Forschung und Krankenversorgung im Bereich der Ernährungsmedizin sind schon lange ein wichtiger Schwerpunkt der Medizinischen Klinik 1.
So ist es auch nicht überraschend, dass das multiprofessionelle Ernährungsteam eines der ersten seiner Art in Deutschland war. Die Etablierung des Hector-Centers für Ernährung, Bewegung und Sport, eines kompletten klinischen Forschungsbereiches, der sich interdisziplinär mit Ernährung und Bewegung auseinandersetzt, ist bahnbrechend und hat Signalwirkung weit über Erlangen hinaus.

Innovative, translationale Forschung zum Wohle der Erkrankten

Mit großzügiger Unterstützung durch die Hector-Stiftung II konnte 2016 das Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport an der Medizinischen Klinik 1 etabliert werden. Das Hector-Center ermöglicht nicht nur eine individuelle und ganzheitliche ärztliche Behandlung, sondern fördert auch die innovative klinische und experimentelle Forschung. Die neuen Erkenntnisse werden unmittelbar in die ärztliche Versorgung integriert. Die klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte setzen somit wichtige Akzente in der Forschung, ärztlichen Versorgung, Lehre und Weiterbildung.

Ernährungstherapie kombiniert mit Bewegung für mehr Lebensqualität

Eine gesunde Ernährung ist die Basis für ein gesundes Leben und wirkt präventiv auf viele akute und chronische Erkrankungen. Adipositas und chronische Erkrankungen vermindern die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Hier kann die Kombination aus Ernährungstherapie und Bewegung einen bedeutenden Einfluss leisten.
An Krebs erkrankte Personen leiden besonders unter einem fortschreitenden Muskelabbau. Dies kann zu einer schlechteren Therapieverträglichkeit und einem ungünstigen Krankheitsverlauf führen. Mit einer individuell angepassten Ernährungstherapie in Kombination mit Bewegung und Sport kann der Muskelabbau gestoppt und neue Muskulatur wiederaufgebaut werden. Dies hat neben einer körperlichen Stabilisierung auch einen entscheidenden Einfluss auf den gesamten Krankheitsverlauf. 
Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten schließlich verbessert die richtige Ernährung wesentlich die Lebensqualität der Betroffenen. Mit Hilfe unserer diagnostischen Möglichkeiten können wir die Ursachen für die Nahrungsmittelunverträglichkeiten herausfinden und dann mit einer individuellen Diät den Betroffenen sofort helfen.
 

 
Förderung

Das Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport wird gefördert durch die Hector-Stiftung II zu Weinheim.

Kontakt

Tel. 09131 85-45218
med1-hector-centeratuk-erlangen.de